2014 - Pfaffenwinkel - Schloss Linderhof - Königsschlösser PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian Obermeier   
Montag, den 19. August 2013 um 13:12 Uhr

Jahresausflug

der Tisch- und Reisegesellschaft „die 13 %igen“

in den Pfaffenwinkel und nach Füssen

vom Freitag, 23. Mai bis Sonntag, 25. Mai 2014

Freitag, 23. Mai 2014

  • 6.00 Uhr Abfahrt vom Busbahnhof am Bahnhofvorplatz in Pfarrkirchen
  • Fahrtroute

Pfarrkirchen, München, Ammersee, Dießen nach Raisting

Raisting

Südlich des Ortes stehen auf einem großen Areal, weihin sichtbar, riesige Antennen. Es handelt sich um eine Erdfunkstelle, über die weltweite Kommunikation mit Hilfe von Satelliten betrieben wird. Die großen Antennen stellen den Kontakt zu den Satelliten her.
Die sich am Gelände befindlichen Antennen haben Spiegeldurchmesser von sieben bis zu 32 Metern. Hier erwarten uns  Pfaffenwinkler-Kulturführerinnen und zeigen und erläutern uns dieses Industriedenkmal „Radom-Raisting“.

Anschließend geht die Fahrt zur Autobahnauffahrt Seeshaupt und dann über Bichl nach Benediktbeuern.

Benediktbeuern

Das im Jahr 740 gegründete ehemalige Benediktinerkloster ist ist eines der ältesten altbayerischen Klöster und war von Anfang an ein Zentrum von Geist und Kultur. Neben dern sakralarchitektonischen Sehenswürdigkeiten ist auch noch die frühere Fraunhofer-Glashätte zu erwähnen. Die Säkularisation brachte 1803 das Klosterleben zum Erliegen. 1930 übernahmen die Salesianer Don Boscos die Gebäude und errichteten die Theologische Studienanstalt. Daraus wurde später die Philosophisch-Theologische Hochschule. Seite 1988 befindet sich im Klostergelände auch das Zentrum für Umwelt und Kultur. Benediktbeuern ist auch das Heimkloster unseres neuen Bischofs Stephan, der morgen in Passau geweiht wird.

Von Benediktbeuern fahren wir nach Kochel am See und weiter zum Erlebniskraftwerk Walchensee

Walchenseekraftwerk

Das Kraftwerk wurde 1918 – 1920 unter Leitung des Ingenieurs Oskar von Miller (Gründer des Deutschen Museums in München) erbaut und ist noch heute eines der größten Hochdruck-Speicherkraftwerke Deutschlands. Vom weit oberhalb sichtbaren Wasserschloss schießt das Wasser des Walchensees  durch 6 große Rohre rund 200 m tiefer zum Kochelsee.Turbinen und Generatoren zur Erzeugung von Elektrizität für das Stromnetz und für die Bahn.

Nach der Besichtigung geht es weiter über Kochel am See, vorbei am Freilichtmuseum Glentleiten und Schwaiganger nach Ohlstadt und auf der Autobahn über Eschenlohe, Oberau und Graswang zum Schloß Linderhof.

Schloß Linderhof

Schloss Linderhof, die „Königliche Villa“ Ludwigs II. geht zurück auf ein Jagdhaus seines Vaters Maximilian II., das sogenannte Königshäuschen. Es wurde zwischen 1870 und 1872 durch Georg Dollman mit einem U-förmigen Gebäudekomplex erweitert, in dessen Mittelpunkt das „Paradeschlafzimmer“ lag. Der Neubau war wie das Königshäuschen ein hölzener Ständerbau. Erst 1874 wurde die Außenfassade mit einem Steinbau ummantelt, das alte Jagdhaus wurde abgetragen und im Schlosspark wieder aufgebaut.
Anschließend ergänzte man das Schloss durch den Spiegelsaal und dasTreppenhaus und stattete es im Stil des „zweiten Rokoko“ aus.

Nach der Besichtigung gehts über Linder Gries, vorbei an der Kreuzspitze, Geierköpfe (2161 m) sowie Hochplatte (2082 m) und Plansee nach Reutte in Tirol

Reutte in Tirol

Marktgemeinde mit ca. 6.200 Einwohner im Tiroler Außerfern und liegt am Alpenfluss Lech. R. liegt an der „Via Claudia Augusta“ von Italien nach Deutschland. Am 5. Juni 1489 wurde R. von Erzherzog Sigmund „dem Münzreichen“ zum Markt erhoben. Dieses Privileg wurde von Kaiser Maximilian bestätigt und erweitert.
Im Zentrum sehenwerte Häuser mit Fassadenmalereien. Franziskanerkloster , erbaut im 17. Jh. ,PfarrkircheSt. Anna. Im Umfeld befinden sich verschiedene Seen, wie Urisee undFrauensee sowie der Plansee mit dem Heiterwanger See.

Nach einem Aufenthalt geht es wieder über die Grenze in das „Romantische Füssen“. Untergebracht sind wir im Altstadthotel „zum Hechten“ in der Ritterstraße 6

Samstag, 24. Mai 2014

9.00  Uhr Beginn der Stadtführung durch Füssen
anschließend zur freien Verfügung

13.00  Uhr Fahrt zum Schloss Hohenschwangau (Besichtigung)
und zum Forggensee

Sonntag, 25. Mai 2014

9.00 Uhr Abfahrt vom Hotel „zum Hechten“ in Richtung Heimat

Wir fahren entlang des Forggensees über Rieden, Roßhaupten und überqerren bei Lechbruck den Lech und kommen nach Steingaden. Anschlleßend einen Abstecher zur Wieskirche.

Steingaden

Der Ort gehörte zur geschlossenen Hofmark des 1147 von Welf VI. gegründeten Prämonstratenserklosster Steingaden, das 1803 im Zuge der Säkularisation aufgehoben wurde.

Wieskirche

Im Bereich Steingaden steht vor der Kulisse der Ammergauer Berge die „Wallfahrtskirche in der Wies“, das 1746 – 1754 erbaute Hauptwerkdes Barockbaumeisters Dominikus Zimmermann. Durch eine Vorhalle betritt man den ovalen, flachgewölbten Hauptraum. Aus dem Zusammen spiel  von Architektur, Stuck und Freskomalerei -die beiden letzteren von Johann Baptist Zimmermann, dem Bruder des Baumeisters, ergibt sich die einzigartige, von spielerischen Leichtigkeit und Eleganz geprägte Raumwirkung dieser Kirche.

Weiter geht die Fahrt über Wildsteig nach Rottenbuch.

Rottenbuch

Erste urkundliche Erwähnung war im Jahr 1073, als Welf IV. dem bestehenden Kloster große Ländereinen zu beiden Seiten der Ammer schenkte. Hauptsehenswürdigkeit ist das Augustiner-Chorherrenstift.

Es wurde auch 1803 säkularisiert. Die Klosterkirche, ursprünglich im romanischen Stil, wurde 1468 – 1480 neu errichtet. Im Inneren gibt esArbeiten von Joseph Schmuzer und dessen Sohn F.X. Im Rokokostil, Deckenfresken von Matthäus Günther und einen Hochaltar und Orgelprospekt von F.S. Schmädl. Die um 1750 erbaute Orgel wurde 1962 erneuert. Auf dem Nordaltar ist ein Marienbild von Erasmus Grasser aus dem Jahr 1493.

Anschließend fahren wir auf der Romantischen Straße über Peiting zum Hohenpeißenberg

Hohenpeißenberg

Der „Hohe Peißenberg“  ist der geographische Mittelpunkt des Pfaffenwinkels und mit seinen knapp 1.000 m die höchste Erhebung des Voralpenlandes. Er gilt als schönster Aussichtsberg mit überwältigenden Rundsicht. Auch „Bayerischer Righi“ genannt.

Vom Hohenpeißenberg beginnt die Rückfahrt in Richtung Pfarrkirchen und wird nur unterbrochen durch die „letzte Einkehr“ beim Klosterbräu in Seemannshausen.

Unterbringung

Altstadthotel „zum Hechten“

in Füssen, Ritterstraße 06

Tel: 08362 7 91 600

 

Pfarrkirchen, 15. Mai 2014

Günther Zauner,

Reiseleiter

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. August 2014 um 14:09 Uhr