2015 - Würzburg und Umgebung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 23. August 2014 um 14:09 Uhr

Jahresausflug 2015

der Tisch- und Reisegesellschaft „die13%igen“

nach Würzburg

vom Freitag, 12. Juni bis Sonntag, 14. Juni 2015

Freitag, 12. Juni 2015

  • 6.00 Uhr Abfahrt vom Busbahnhof am Bahnhofvorplatz in Pfarrkirchen
  • Fahrtroute
    Pfarrkirchen, Straubing, Regensburg, Nürnberg, Würzburg

Würzburg

W. ist eine keisfreie Stadt in Bayern  und ist Sitz des Regierung von Unterfranken, des Landratsamtes Würzburg und Bischofssitz der Diözese Würzburg. Die Stadt ist politischer, wirtschaftlicher (Mainhafen) und geistlich-kultureller (Bischofssitz seit 742, Universiät seit 1582) Mittelpunkt. Rund 125.000 Einwohner leben in der Stadt. Nach der völligen Zerstörung 1945 ist heute der Wiederaufbau beendet. Historischer Ursprung waren eine keltische Fliehburg (um 1000 v. Chr.) auf dem Marienberg und ein Fischerdorf am Mainufer. Um 650 gab es am rechten Mainufer einen fränkischen Herzogssitz, 704 wurde das „castellum virteburch“ urkundlich genannt, 742 vom hl. Bonifatius das Bistum gegründet. Erster Dombau 788 geweiht, über dem Grab des hl. Kilian, der 689 zusammen mit seinen irischen Glaubensbrüdern Kolonat und Totnan den Märtyrertod erlitten hatte.

1030 ging die Stadt aus der Hand des Königs in die des Bischofs über(Fürstbistum). 1201Gründung der Marienburg. 1802 Auflösung des Fürstbistums, das 1814 endgültig an Bayern kam.W., Metropole Mainfrankens, ist auch die „Hauptstadt Mainfrankens“ und Mittelpunktdes Frankenweins. Hier gibt es die drei Großweingüter:

„Staatlicher Hofkeller“,   Juliusspital- und „Bürgerspital“ und die beiden berühmten
Lagen  „Würzburger Stein“ und „Würzburger Leite“, wobei der „Stein“ der älteste Lagenname für einen Wein ist.

Würzburger und andere Frankenweine bekommt man praktisch in jeder Gaststätte der Stadt.
Die vier bekanntesten Weinlokale sind die Trinkstuben des „Bürgerspitals zum Heiligen Geist“ (1371); in der Spitalkirche  (Grabmal des Stifters), und des „Juliusspitals“ (1580 und 1700) sowie die „Hofkellerei-Weinstuben“ bei der Residenz und das „Weinhaus zum   Stachel“ mit schönem Hof, 1413 gegründet und somit das älteste Weinhaus der Stadt.

  • In Würzburg angekommen, fahren wir zuerst auf die Festung Marienberg.
    Sie ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt und zugleich Zeugnis einer mehr als 1000jährigen Geschichte. Im Rahmen der Burgführung wird diese Geschichte wieder lebendig.
  • Um 11.00 Uhr Besichtigung des Scherenbergtores, Marienkirche, Bergfried, tiefer Brunnen, Riemenschneiderverlies und Wehrgang mit grandiosen Blick auf die Stadt.
  • Anschließend fahren wir zum Stadthotel Amberger in der Würzberger Ludwigsstraße zur Zimmerverteilung.
  • Um 15.00 Uhr machen wir einen Streifzug durch die Würzburger Altstadt. Treffpunkt am Hoteleingang.
  • Um 17.45 Uhr gehen wir gemeinsam zum „Hofschoppenfest des Bürgerspitals“ in der Theaterstraße( kurze Strecke).
    Im historischen wunderschönen Innenhof der jahrhunderte alten Würzburger Stiftung „Bürgerspital“ locken Weine bester Qualität. Fränkische Spezialitäten sorgen für leibliches und seelisches Wohl auf dem Weinfest. Natürlich trägt auch noch heute jeder Schoppen zum Erhalt der wohltätigen Stiftungsaktivitäten bei.

 

Samstag, 13. Juni 2015

  • Abfahrt um 9.00 Uhr vom Hotel zum Mainkai „Alter Kranen“. Wir fahren mit dem Ausflugschiff der Mainschifffahrt Herbert nach Veitshöchheim.
    Dort besichtigen wir den Hofgarten und das Schloss.

Als Rahmung des „Sommer- und Lusthauses“, des heutigen Schlosses, entstand ab 1702 ein Blumengarten, der ungefähr quadratisch abgesteckt war. Der bedeutendste deutsche Gartenplastiker seiner Zeit Ferdinand Tietz (1708-1777) wurde von Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim mit der Gestaltung und Ausführung beauftragt.

Wir befinden uns im Main-Dreieck und setzen dann unser Fahrt entlang des Mains fort und kommen an folgenden Orten vorbei:

Randesacker / Eibelstadt / Sommerhausen / Frickenhausen / Ochsenfurt / Kitzingen / Marktbreit / Kitzingen / Münster-Schwarzach  / Dettelbach / Neuses am Berg
In jedem Fall werden wir die Abtei Münsterschwarzach und Dettelbach besichtigen.

Abtei Münsterschwarzach:

Bei der Säkularisation 1803 gingen viele Klöster durch Verkauf und Abriss verloren. Ein Meisterwerk war das Kloster in Münsterschwarzach, das in dieser Zeit abgerissen wurde. Die Abteikirche war eines der Hauptwerke Balthasar Neumanns. Die Fresken waren von jungen Genie aus Burgeis in Südtirol: Johann Evangelist Holzer. Im Jahr 1913 gründeten Missionsbenediktiner aus St. Ottilien das Kloster neu und führen eine fast 1200 Jahre alte Klostertradition fort. Heute gehören zur Abtei 125 Mönchen, davon leben 90 Mönche in der Abtei und den abhängigen Häusern. 44 Patres und 81 Brüder.

Dettelbach
im Faltertor ein Handwerkermuseum untergebracht. Das Rathaus (1512) ist über der Dettel gebaut. Die Pfarrkirche St. Augustinus (1489 und 1769) hat zwei ungleiche Türme, die durch eine Holzbrücke verbunden sind. Das 741 erstmals als Siedlung genannte und 1484 mit Stadtrecht versehene Dettelbach wurde ab 1506 ein bald vielbesuchter Wallfahrtsort. Der heutige Bau der Wallfahrtskirche „Maria im Sand“ entstand größtenteils bis 1613. Das überreiche Portal schuf Michael Kern; den freistehenden Gnadenaltar (Rokoko,1779). Die einheimischen Weinlagen heißen „Honigberg“und „Sonnenleite“.

  • Kurz vor 17.00 Uhr fahren wir nach Neuses am Berg und besuchen das dortige „Glatzenweinfest“.

Es handelt sich um Straßenweinfest des dortigen Weinbauvereins.

  • Anschließend geht es wieder zurück nach Würzburg ins Hotel Amberger.
  • Der spätere Abend ist zur freien Verfügung.

 

Sonntag,  14. Juni 2015

  • Nach dem Frühstück fahren wir  nach Rothenburg ob der Tauber.

Rothenburg ob der Tauber:

Die alte fränkische Reichsstadt liegt malerisch auf dem Steilrand der Tauber an der Romantischen Straße und bietet mir ihren seit dem 30jährigen Krieg fst unveränderten Mauern und Türmen ein Bild von einzigartigen Reiz. Die Stadt ist für viele der Inbegriff einer mittelalterlichen Stadt. R. Entstand im 12 Jh. im Schutz einer Hohenstauferburg. Die um 1274 reichsunmittelbar gewordene Stadt erreichte um 1400 unter dem Bürgermeister Heinrich Toppler ihre höchste Blüte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Rothenburg, das auf der Seite Gustav Adolfs stand von den kaiserlichen Truppen unter Graf Tilly erstürmt.

  • Anschließend fahren wir weiter in Richtung Pfarrkirchen.
    Kurz vor der Heimat werden wir noch zu einer letzten Einkehr  zu einer zünftigen Brotzeit anhalten.

 

Unterbringung im

Hotel Amberger

in Würzburg, Ludwigstraße 17 – 19

Telefon: 0931 / 3510 - 0

Im Reisepreis enthalten

(Busfahrt und 2 Übernachtungen mit Frühstück, Brotzeit am letzten Tag, Stadtführung auf der Festung Marienberg und in der Altstadt von Würzburg sowie Mainschifffahrt)
Änderung im Programmablauf vorbehalten. Für Unfälle wird nicht gehaftet.

Pfarrkirchen, 3. Mai 2015

Günther Zauner
Reiseleiter

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Juni 2015 um 16:02 Uhr